Gruppendynamik,
Fehlerkultur
und Motivation
Beziehung vor Inhalt
Lernen braucht Sicherheit. Sicherheit entsteht in Beziehungen. Und Beziehungen entstehen in Gruppen.
Dort entscheidet sich, ob Motivation wächst, ob Beteiligung möglich wird und ob Lernen wirklich bleibt.
Ziel dieses Formates ist es, Gruppen so zu führen lernen, dass Beteiligung selbstverständlich wird, Lernende Verantwortung übernehmen und Trainings nicht mehr getragen werden müssen – sondern sich selbst tragen.
Bausteine für Gruppendynamik, Fehlerkultur und Motivation
Gruppendynamik, Fehlerkultur und Motivation lassen sich aus mehreren Bausteinen entwickeln. Je nach Ziel, Zielgruppe und Anlass können einzelne Schwerpunkte gewählt oder zu einem Gesamtkonzept verbunden werden
Gruppendynamiken und Persönlichkeitstypen gezielt einsetzen
Gruppen werden gleichzeitig heterogener, schneller und individueller. Dadurch wird es schwieriger, alle Teilnehmenden zu erreichen. Einige übernehmen viel Raum, andere bleiben still, obwohl sie fachlich stark sind. Beteiligung entsteht nicht automatisch – und genau dort verlieren Trainings oft an Wirkung.
Wissen allein reicht hier nicht mehr. Entscheidend ist, ob Menschen sich sicher fühlen, gesehen werden und überhaupt bereit sind, sich einzubringen. Emotionales Lernen entscheidet häufig darüber, ob Inhalte wirken oder schnell wieder verloren gehen.
Baustein 2
Motivation ist kein Zufall
Motivation lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht dort, wo Menschen Sinn erkennen, Einfluss erleben und sich als aktiver Teil eines Lernprozesses wahrnehmen. Genau hier geraten viele Trainings und Unterrichtssituationen an ihre Grenzen: Inhalte werden vermittelt – aber sie erreichen Teilnehmende nicht wirklich.
In diesem Format schauen wir gemeinsam darauf, was Motivation in Lernprozessen tatsächlich entstehen lässt. Wir verbinden psychologische Hintergründe mit neurodidaktischen Erkenntnissen und übertragen sie direkt auf Trainings- und Unterrichtssituationen. Es geht darum zu verstehen, wie Lernsettings so gestaltet werden können, dass Inhalte emotional anschlussfähig werden, Fortschritte sichtbar bleiben und Teilnehmende Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen. Ziel ist nicht, Motivation kurzfristig anzuschieben, sondern Lernräume zu schaffen, in denen sie wachsen kann.
Eine Liebeserklärung an den Fehler
Wir leben in einer Gesellschaft, in der Fehler möglichst vermieden werden sollen. Lernen funktioniert aber genau anders herum. Wer sich nicht traut, bleibt stehen. Und wer stehen bleibt, verliert Motivation.
Fehler sind kein Makel – sie sind Dünger fürs Wachstum. In dieser Keynote geht es darum, Scheitern in Stärke zu verwandeln. Mit wissenschaftlichem Tiefgang, Humor und echten Aha-Momenten.
Haltung dabei
Trainings wirken nicht durch Methoden allein, sondern durch Präsenz. Stimme, Humor, Haltung und die eigene Trainerrolle entscheiden, ob Inhalte ankommen oder verpuffen. Deshalb ziehen sich diese Ebenen durch alle Bausteine – sichtbar, erlebbar und direkt umsetzbar.
Was andere sagen
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was am besten zu Ihrer Gruppe passt
Lernen darf berühren. Gemeinsam entwickeln wir Formate, die wirken.